Kategorie-Archiv: Allgemein

Ein Gras, das Taumeln macht / Natur vs. Synthetik? | Nachtschatten Television (33)

Herzlich willkommen, liebe Psychonauten und Nachtschatten-Fans, zu Ausgabe 33 eurer Nachtschatten Television. Diesmal präsentiert Gastgeber Markus Berger auf euern vielfachen Wunsch hin wieder mal eine ethnobotanische Lektion zu den psychoaktiven Pflanzen unserer Heimat. Diesmal geht es um die stark psychoaktive Pflanze Lolium temulentum, den Taumellolch. Daneben stellt Markus euch wie immer die neuesten Produktionen des Nachtschatten Verlags vor, und in einer Frage- und Antwortrunde erklärt er schließlich, was er von der Trennung in „natürliche“ vs. „synthetische“ Substanzen hält, wieso viele Menschen den Unterschied schlicht missverstehen – und was es damit überhaupt auf sich hat. Und nun viel Spaß mit eurer Nachtschatten Television!

QUICK SEARCH
00:00 Vorspann
00:13 Begrüßung, Einleitung
01:23 Ethnobotanik unserer Gefilde: Der Taumellolch
11:22 Neue Medien im Nachtschatten Verlag
14:52 30 Jahre SÄPT
15:51 Frage und Antwort: Natur vs. Synthetik?
21:43 Abspann

BUCHTIPPS zur Frage Natur vs. Synthetik:

– Psychedelische Chemie, Daniel Trachsel, http://www.nachtschatten.ch/products/product_0231.html

– Naturdrogen und ihr Gebrauch, Alexander Ochse, http://www.nachtschatten.ch/products/product_0597.html

Petition Cannabis-Medizin mitzeichnen!

14-04-16_Canabis als Medizin8

http://cannabis-medizin-petition.de

UNBEDINGT MITZEICHNEN!

Die Forderungen der Petition von Dr. Franjo Grotenhermen:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Bundesregierung Maßnahmen ergreift, damit die Kosten einer Behandlung mit Medikamenten auf Cannabisbasis bezahlt werden.

Der Bundestag möge zudem beschließen, dass Strafverfahren gegen Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit einer durch einen Arzt bescheinigten notwendigen medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten grundsätzlich eingestellt werden.

An:
Deutscher Bundestag

Region:
Deutschland

Status 13. August 2014:
Petition wurde für zulässig befunden und kann die nächsten 28 Tage lang elektronisch auf der Internetseite des Petitionsausschusses mitgezeichnet werden. Hier gilt: 50.000 Unterstützer in 28 Tagen!

ID-Nr. 52664

http://cannabis-medizin-petition.de

Lucy führt euch in den Himmel

Lucys-Logo

Wenn die weltberühmte Lucy mit Diamanten am Himmel erscheint, dann wissen kundige Psychonauten Bescheid. Ab jetzt ist Lucy nicht nur unsere Reisebegleiterin für erhebende psychedelische Erfahrungen, ab jetzt ist unsere Lucy auch Garant und Gefäß für psychoaktives Wissen. Das neue Periodikum Lucy’s Rausch ist ein Magazin des Schweizer Nachtschatten Verlags – die Nullnummer (erschienen im März 2014) ist zum Schnupperpreis von 10 Euro zu haben. Nummer 1 des Magazins wird im September erscheinen, pünktlich zum Symposium 30 Jahre Nachtschatten Verlag.

Ihr wollt mehr wissen über Lucy’s, das neue Gesellschaftsmagazin für geistbewegende Zustände? Dann hab ich hier noch etwas Futter für euch:

Lucy’s spricht offen über Drogen und vermittelt auf unterhaltsame und spannende Weise Einblicke und Wissen zu diesem weiten und interdisziplinären Themenfeld.

Drogen sind Alltag. Jeder bewusst lebende Mensch weiss um deren Macht und ihren Stellenwert im täglichen Leben, sei es das Glas Bier, die Tabakpfeife oder der Genuss einer Tasse Kaffee: Dies alles ist fest in unserer Kultur verankert. Geniessen nennt man diese Konsumgewohnheiten, Genussmittel ihre Zutaten. «Drogen» nennt man die Genussmittel dann, wenn eine Grenze überschritten wird, die üblicherweise angstbesetzt ist. Es ist die Angst vor dem Abgleiten ins Unbekannte; sie wird von der Neugier besiegt. Das Thema wird aus verschiedensten Blickwinkeln mit Reportagen, Berichten und Bildern beleuchtet. Neue Entwicklungen, Kunst, Musik und Literatur gehören zum Spektrum, Drogenpolitik und Konsumgewohnheiten von damals bis heute sind ebenso Teil des Inhalts.

Reportagen, Bildbeiträge und Artikel mit Informations- und Unterhaltungswert. Zeitgenössisch, ästhetisch, verständlich und zukunftsorientiert.
Hinweise auf Veranstaltungen, Symposien, Neuerscheinungen und Aktionen, ausgewählte Konzerte und Ausstellungen gehören darüber hinaus zum Konzept.

Aus dem Inhalt der Nullnummer:
* Interview: Die Offenbarungen des HR Giger
* Die Schattenseite der Kunst: Betrachtung von Dr. Claudia Müller-Ebeling
* Der Psychonaut: Ein Gespräch mit Albert Hofmann
* Absinthe: Die Legende aus dem Val-de-Travers
* Legal highs: Die erlaubten Gefahren
* Vom Medikament zum Genussmittel: Die Chinin-Story
* Der Deutsche Hanfverband im Fernsehen
* Drogenpolitik
* Die Sehnsucht nach dem Rausch
* Psychonauten-Porträt: Markus Berger
* El Pepe oder Die Verbesserung der Welt
* und vieles andere mehr

Lucy’s erscheint vorerst 2x pro Jahr.
Nullnummer lieferbar.
ISBN: 978-3-03788-400-3
112 Seiten, Format 20×26,5 cm
CHF 12.50 / EUR 10.-

Auszug aus der Nullnummer online lesen: http://issuu.com/nachtschatten/docs/lucys-rausch_auszuege_seite1-39

Themen der 1. Ausgabe (erscheint im Herbst 2014):
* Cannabis als Medizin
* Psilocybin-Pilze im deutschsprachigen Raum
* 30 Jahre Nachtschatten Verlag
* Freie Sicht auf Visionen: Künstler und Drogen
* Interview mit Ralph Metzner
* Lucys Historie: ECBS-Klassiker
* Hirndoping
* und vieles mehr

JETZT SCHON VORMERKEN!

30 Jahre Nachtschatten Verlag – Das Symposium

30 Jahre NV

Jetzt Karte sichern!

Liebe Gemeinde, das Symposium 30 Jahre Nachtschatten Verlag, das vom 4. bis 7. September in Solothurn (Schweiz) stattfinden wird, rückt unaufhaltsam immer näher. Ab jetzt sind auch die Tickets für einzelne Tage und die gesamte Feier erhältlich, der Vorverkauf läuft aus kalkulatorischen Gründen nur bis zum 31. Mai. Die Website zum Symposium wird ebenfalls zurzeit aufgefrischt und mit aktuellen Infos gefüttert. Wir geben euch Bescheid, sobald sich da in Kürze was getan hat.

http://www.nachtschattenverlag.ch/symposium

Schaut euch solang den aktuellen Flyer an, in Bälde wird es auch das endgültige Programmheft geben.

flyer

Psychoaktiva sind überall!

Hier ein historisches Dokument: Die Mitschrift eines meiner Vorträge von 2004.

Psychoaktive Drogen sind überall!
Psychoactive drugs are everywhere!

(Vortrag zu Entheovision 2. Forschung und Erfahrung; Berlin 21. August 2004)

Markus Berger

Dies Referat soll anregen. Zum Nachdenken anregen. Zum Schmunzeln und zum Trauern. Trauern um den Kollektiv-Intellekt unserer Gesellschaft. Aufhänger ist ein Slogan der UN-Generalversammlung vom Juni 1998. Besagtes Ziel, angestrebte Zielsetzung der UN-Generalversammlung ist, unsere Welt bis zum Jahre 2008 drogenfrei zu machen. Wie auch immer dies gemeint ist.

Ich bedachte meinen Vortrag mit dem Titel „Psychoaktive Drogen sind überall!“. Mein persönliches Anliegen und das Bestreben meiner Arbeit ist die Aufklärung über psychoaktive Substanzen und Pflanzen. Da zu diesem Zwecke mein Geist von Morgens bis Abends ausschließlich diesem Gebiet und seiner Schnittmengen gewidmet ist, reagieren meine Sinnesorgane natürlicherweise sehr sensibel auf psychoaktive Pflanzen und Produkte sowie deren kulturelle Artefakte. Ich beschreibe nun einen ganz normalen Tag einer ganz normalen Person – vielleicht meiner eigenen oder einer mir bekannten oder den Tag eines x-beliebigen Menschen. Ich werde trotzdem in der ersten Person erzählen.
Noch kurz zuvor: Hier ist nur die Geschichte fiktiv. Alles andere hätte ganz genau so passieren können. Bitte achten Sie im Publikum genau auf alle psychoaktiven Substanzen, die innerhalb des Tagesablaufes vorkommen. Es ist dabei nicht wichtig, in welchen Mengen psychotrope Verbindungen in Gewächsen oder Produkten vorkommen. Erheblich ist nur, das in der Tat überall um uns herum alles voller Psychoaktiva ist. Sie werden staunen.

Am Morgen stehe ich auf. Meine Frau hat mir den Kaffee schon aufgesetzt. Sie selbst trinkt lieber eine Tasse Tee, unser Sohn mag gern Kakao zum Frühstück. Vor der Toilette rauche ich nicht nur des Reimes wegen eine Zigarette. Das mache ich schon immer so. Das ist schlecht, sagt der Arzt. Doch die Peristaltik wird wunderbar vom Tabak angeregt. Allerdings sehe ich es nicht besonders gerne, wenn mein Sohn vor der Schule Cola trinkt.

Schon am Morgen lauter psychoaktive Produkte.

Heute fahre ich zu meiner Mutter. Ich habe versprochen, ihr im Garten etwas zur Hand zu gehen. Also setze ich mich in mein Auto und fahre los. Ich muss durch einige Dörfer und eine kleine Stadt. Mal sehen, was ich alles entdecke.

Interessant: In den Dörfern sehe ich in den Gärten und auf den Höfen wunderschöne Blumen. Den Goldregen (Laburnum), Petunien, Agaven, kletternde Clematis-Arten, Rhododendren, Engelstrompeten (Brugmansia), Rittersporn (Delphinium), Hortensien (Hydrangea), Stiefmütterchen (Viola), Immergrün (Vinca), Wein (Vitis), Efeu (Hedera helix), Klatschmohn (Papaver rhoeas), Schlafmohn (Papaver somniferum) und Türkischen Mohn (Papaver orientale), Goldmohn (Eschscholtzia), die Zaunwinde (Calystegia), Kalmus (Acorus), Eisenhut (Aconitum), Salbei (Salvia), Feigenkakteen (Opuntia), Schneebälle (Viburnum) und sogar Stechäpfel (Datura).

Alles psychoaktive Pflanzen.

In der Stadt strahlen wunderschöne Rabatten auf den Verkehrsinseln. Verziert mit Tagetes, Ziertabak (Nicotiana x) und Ranunkeln.

Alles psychoaktive Pflanzen.

Am Wegesrand winken mir Lupinen (Lupinus), Löwenzahn (Taraxacum), Ackerwinde (Convolvulus), Taumellolch (Lolium), Lattich (Lactuca), Schilf (Phalaris und Phragmites), Schöllkraut (Chelidonium), Hopfen (Humulus), Baldrian (Valeriana) und Schafgarbe (Achillea) zu. Die Ebereschen (Sorbus aucuparia) erkennt man sogar im Vorbeifahren an den Blättern und knallorangen Früchten.

Alles psychoaktive Pflanzen.

Auf den Feldern sehe ich Salat (Lactuca), Kartoffeln (Solanum tuberosum), Mais (Zea mays) und Weizen (Triticum).

Alles psychoaktive Pflanzen. Denn der Salat enthält sedative Wirkstoffe (Lactucin und andere), der Weizen, der Mais und die Kartoffeln produzieren, wenn auch nur in Spuren, Benzodiazepine, z.B. Diazepam (Valium®).

Unterwegs drückt die Blase. Ich fahre gerade durch ein Waldstück. Ah, da kann man parken. Im Wald ist es immer so schön. Direkt nebenan steht ein prächtiger Fingerhut (Digitalis), am Rand des Waldwegs entdecke ich schon von Weitem die ausladenden Äste und Blätter der Tollkirsche (Atropa). Im Herbst steht dahinten im Birkenhain immer eine riesige Anzahl Fliegenpilze (Amanita muscaria). Oh, was leuchtet da im Graben? Waldmeister (Galium odoratum)! Lecker! Und in fast unmittelbarer Nachbarschaft das Johanniskraut (Hypericum).

Alles psychoaktive Pflanzen.

Genug im Wald gewesen. Nun muss es weitergehen. Bei Mutter angekommen, soll ich zunächst ein Paar Schuhe flicken. Dazu nehme ich Klebstoff. Reichlich Klebstoff. Die Dämpfe machen mich schon ein wenig duselig. Im Schrank steht noch das Vereisungsspray meiner Schwester. Die treibt viel Sport. Dann steht da noch Feuerzeugtreibgas, Butan. Und Haarspray. Und Nagellackentferner, ein chemisches Fleckenmittel, Teppichreinigungsschaum und Toilettensteine.

Alles psychoaktive Substanzen.

In der Küche hat Mutter reines Lachgas als Treibmittel für den Sahnespender. 80 Gramm die Kartusche. Vater hat in der Garage noch Tankbenzin, Kühlerdichtungsmittel, Pinselreiniger, Lösungsmittel und Lackspray.

Alles psychoaktive Substanzen.

Im Apothekenschrank liegen Valium (Diazepam), Aspirin Complex® (mit Pseudoephedrin), Baldrian- (Valeriana) und Hopfentabletten (Humulus).

Alles psychoaktive Substanzen.

In der Küche meiner Mutter stehen allerhand Gewürze und Kräuter: Salbei (Salvia), Ingwer (Zingiber), Chili (Capsicum), Liebstöckel (Levisticum), Petersilie (Petroselinum), Basilikum (Ocimum), Estragon (Artemisia dracunculus), Muskatnuss (Myristica), Dill (Anethum graveolens), Pfeffer (Piper), Schlafmohnsamen zum Backen, Koriander (Coriandrum) und viele andere.

Alles psychoaktive Pflanzen.

Im Wohnzimmer betrachte ich verschiedene Topfpflanzen: Aloe, Croton (Codiaeum), Buntnesseln (Coleus), Passionsblume (Passiflora) und Kakteen, wie Opuntia, Astrophytum und Echinopsis.

Alles psychoaktive Pflanzen.

Die Katze bekommt Katzenminze (Nepeta), berauscht sich am Kraut. Wir essen zu Mittag. Zum Nachtisch gibt’s Physalis-Früchte. Ein geistbewegendes Nachtschattengewächs. Wären die Lampingnons nicht mit chemischen Spritzmitteln behandelt, könnte man sie rauchen.
Ein Blick aus dem Fenster: Den Kuhmist auf Nachbars Weide könnte ich schnüffeln, um high zu werden.

Alles psychoaktive Dinge.

Am Abend, zu Hause angekommen, trinke ich ein gemütliches Bier – meine Frau ein Glas Wein. Der Tag ist gelaufen.

Selbst zum Ausklang: psychoaktive Drogen.

Das war also ein ganz normaler Tag mit wahrhaft interessanten Beobachtungen. Ich hätte durchaus Hunderte weiterer psychoaktiver Pflanzen und Produkte aufzählen können. Doch hätte das hier keinen Sinn. Es reicht zu sehen, dass das Ziel der UN von absoluter Utopie und unfassbarer Ignoranz gekennzeichnet ist.

Wenn man weiterhin bedenkt, dass sowohl Tiere als auch Menschen über einen unglaublich vielfältigen endogenen, also körpereigenen Haushalt psychotroper Drogen verfügen, dass letztlich alle Gefühle und Stimmungen, selbst das Träumen, von körpereigenen Rauschdrogen induziert werden, dann muss tatsächlich die Erkenntnis resultieren: Diese Welt könnte nur drogenfrei gemacht werden, wenn man sie vollständig vernichtete.

Dazu ein wunderbares Zitat von Jonathan Ott (aus Pharmacotheon):

„Sehen wir es so, wir sind alle auf Drogen, die ganze Zeit über … Ich spreche nicht über käufliche Quantitäten, wie Alkohol, Koffein, Nikotin, Marijuana, Cocain, Heroin usw., die vom Menschen normalerweise eingenommen werden, sondern über das DMT und Morphin, das unser Körper produziert und welches wir die ganze Zeit über ‚konsumieren’; oder unsere ureigene Schlaftablette, der endogene Ligand1 des Valiumrezeptors (der vielleicht Valium selbst ist) (…); oder unsere Endorphine und Enkephaline (unsere selbstproduzierten „ENDOgenen MoRPHINE“ …), die unsere Schmerzen stillen; oder die „Substanz P“, unser körpereigenes Schmerzreiz übermittelndes Molekül (…); oder Anandamid, der endogene Ligand des THC- (Marijuana-) Rezeptors …
Das Wirken und Leben des Geistes, des Bewußtseins, ist eine andauernde, sich ständig ändernde pharmakologische Symphonie oder, um es weniger romantisch auszudrücken, eine niemals endende Drogenorgie. Das Verlangen Opiate, DMT oder Valium zu konsumieren, ist rundherum natürlich und so „organisch“ wie möglich – wir ergänzen oder vervollständigen nur die Drogen, welche unser Gehirn antreiben, und diese Drogen arbeiten präzise, denn sie sind mit den endogenen Drogen identisch oder von chemischer Ähnlichkeit …“

Wer sich weitergehend für dies Thema interessiert, der kann sich ein Exemplar des Sonderdrucks meines Artikels „Küchen- und Haushaltspsychonautika“ und eine Kopie dieses Referats mitnehmen, das Ganze zu Hause noch einmal in Ruhe studieren.

Aus diesem Artikel zitiere ich zum Abschluss einen Absatz. Dann können wir in die Diskussion gehen.

„Kinder werden schon früh, im Grunde von Anfang an, auf Psychoaktiva getrimmt, und das, obwohl es immer heißt, man solle die Sprösslinge fern vom ‚Rauschgift’ halten. Von wegen. So fiel mir auf, dass es nicht nur Schokoladen- und Kaugummizigaretten gibt, sondern auch Kinderbowle, Kinderbier (Malzbier), Kindercola und Kinderkaffee (Malzkaffee), ganz zu schweigen von den schon in jungen Jahren (rein geschmacklich) antörnenden Eis-, Weingummi- und Getränkeprodukten mit Cola-Geschmack und neuerdings auch öfter mal mit Guaraná-Zusatz (z.B. bei Trolli®-Gummis und Limonaden).“

Das geht an die Menschheit:
Euer Slogan: Ein Leben ohne Drogen?
Glückwunsch, Menschheit!

Hier geht’s zu einem Mitschnitt des Vortrags: http://vimeo.com/9923459

DEA 41 in der Mache

Markus Berger

Moin, Moin, liebe DEA-Gemeinde. Gerade ist die DEA 41 in der Mache, und ich kann euch versprechen: Es wird wieder mal eine Hammerfolge. Diesmal haben wir einen Stargast in der Sendung bzw. zunächst ein Video dieses Gasts, der sich aber darüber hinaus schon auf ein Gespräch in der DEA freut – und ich mich auch. Die Rede ist vom Hip Hopper Herzog aus Berlin, der jetzt im März sein zweites Album „Eine drogenlose Frechheit“ rausbringen wird. Sein erstes Album „Ein Herz für Drogen“ ist seit vorigem Jahr verfügbar. Herzog rappt ausschließlich über Psychoaktiva, Drogenkosum und den Way of Life der Hartkern-Stoner – meiner Ansicht nach in Form einer derben und gelungenen Gesellschaftssatire, um Gangster-Rap – wie manche behaupten – handelt es sich meiner Meinung nach definitiv nicht. Eher ist Herzog für mich das inhaltliche Pendant zu US-amerikanischen Hip Hoppern wie Cypress Hill und Kottonmouth Kings. In der DEA 41 präsentieren wir also sein neuestes Video, das als erste Ankündigung des Albums gerade erschienen ist.
Außerdem dabei: ein Interview mit Georg Wurth zu seinem Sieg der Millionärswahl, Ollis Psychedelic Education, Ernst Meerbeck und seine Bongakademie, Stefan und seine Rubrik zur niederländischen Drogenpolitik, und wahrscheinlich wird auch unser Jörn mal wieder dabei sein. Wir lassen uns überraschen.

Eure DEA 41 wird Ende der kommenden Woche erscheinen. Freut euch drauf!

Euer Markus